Datenbanken im Wandel der Zeit

Von der Speicheroptimierung hin zur In-Memory-Technologie

Die Erfindung der relationalen Datenbanken

Es war Edgar F. Codd, ein britischer Mathematiker und Datenbanktheoretiker, der 1970 das relationale Datenmodell zur Speicherung von Daten für Großrechnersysteme vorschlug. Damit schuf er den Grundstein für alle relationalen Datenbanken. Einer der größten Treiber dieser Technologie drehte sich um die Vermeidung von Redundanzen. Das galt vor allem für die Speicherung und der damit einhergehenden Belegung von Speicherplatz, die möglichst sparsam sein sollte. Grund dafür waren die damals in Größe und Geschwindigkeit sehr begrenzten Storage-Systeme.

Mehr Speicherplatz, mehr Möglichkeiten

Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass der IBM Großrechner 1970, das System/360, in der absolut maximalen Ausbaustufe (Modell K) über 1,8 Gigabyte Festplattenspeicher und über maximal 4 Megabyte RAM verfügte. Jedes Byte Speicher wurde damals sprichwörtlich auf die Goldwaage gelegt.

Im Laufe der Jahre wurden Speicher und auch Festplattenspeicher immer günstiger, schneller und größer. Es entstanden alternative Datenmodelle, die für bessere Abfrageperformance auf große Datenmengen bewusst Redundanzen in der Datenablage in Kauf nahmen. Insbesondere beim Einsatz im Datawarehouse-Umfeld wurden Datenbanken immer hungriger nach Speicher und Storage.

Die IBM Db2 BLU Technologie

Mittlerweile ist flüchtiger Speicher (RAM) so schnell und so günstig, dass Datenbanken mehr oder weniger komplett In-Memory arbeiten können. Speziell die Db2-Datenbank der IBM bietet im Zuge dieses Ansatzes eine herausragende Technologie an. Diese ist nicht nur für große Enterprise-Anforderungen geeignet, sondern ist mit geschickter Konfiguration und gezieltem Aufbau auch für die Datenbank-Anforderungen mittelständischer Unternehmen sehr gut nutzbar.

Die Technologie im Db2-Umfeld ist bekannt unter BLU-Beschleunigung und wurde mit der Version 10.5 eingeführt. Zwischenzeitlich hat diese Technologie die Kinderkrankheiten abgelegt und wurde zielführend weiterentwickelt und stetig verbessert. Aktuelle Versionen bieten insbesondere im Data Warehouse Bereich für alle Datenbankgrößen und auch für geringere Budgets sehr gute Lösungen an.

Mit welcher Methodik Sie die Db2 BLU auch für kleinere Installationen performant und kostengünstiger einsetzen können, lesen Sie in meinem technischen Whitepaper: Db2 BLU Technologie für den Mittelstand – ein kostenoptimierter Ansatz

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Jörg Kremer

IBM Zertifizierung Db2

Head of Consulting & IBM Certified Database Administrator - dB2 11.1 LUW

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