Zum 100. Weltfrauentag!

Frauen It Weltfrauentag

Aufgewachsen in den 60er und 70er-Jahren war für mich – nicht zuletzt dank meines Elternhauses – die Frage der Gleichberechtigung nicht existent. Ich habe schlicht und ergreifend nicht darüber nachgedacht, ob ich einen Weg kraft „Frau sein“ nicht einschlagen kann, ich habe es getan.

Doch bereits während des Studiums ließen mich erste Reaktionen aufhorchen. Es war nicht jeder der Meinung, dass alle gleich sind, was die Möglichkeiten, die Aufgaben, den Intellekt, die Berufswünsche u. v. m. angeht.

Doch ich ließ mich davon nicht irritieren. Für mich war immer klar, meine Chancen muss ich mir selbst erarbeiten und ich darf mich nicht durch Nebenschauplätze beeinflussen lassen. Das funktioniert nicht in allen Bereichen, aber insbesondere in der IT gibt es für alle Geschlechter hervorragende Möglichkeiten, ihrer Berufung nachzugehen.

Deshalb ist mein Appell insbesondere an die jungen Frauen: Lasst Euch nicht von der Aussage bremsen, dass „Frau“ in einem IT-Beruf besonders mit dem Spagat von Familie und Beruf betroffen wäre. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, gerade in diesem Arbeitsumfeld, wie auch in vielen anderen, kann man beides gut in den Griff bekommen. Natürlich gehört das Mittun des Partners oder der Partnerin dazu, aber Mädels behauptet euch! Macht beruflich wie privat klar, was Ihr beitragen wollt und könnt und was Ihr erwartet.

Während der Vorträge im Zuge des Hackathon #Gleichistgleich wurde viel über Rollenbilder und Stereotype gesprochen und darüber, wie schwierig es ist, diese aufzubrechen. Wir wissen, nichts geht sofort und die Bilder, die in unseren Köpfen sind und über Generationen geprägt wurden, können nicht von heute auf morgen um 180 Grad gedreht werden.

Aber jede von uns ist in der Pflicht, daran mitzuarbeiten. Stück für Stück – gehen wir es an!

Bei der mip arbeiten wir alle gleichberechtigt zusammen. Leitpunkt ist der Respekt vor dem Mitmenschen – unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung. Dies ist mir und meinem Mann ein besonderes Anliegen und ich bin sicher, dass mein Team dies auch so empfindet. Meine Historie ist Ausdruck dessen und ich bin mir bewusst, dass ich das große Ganze nicht ändern kann, aber ich sehe zu, dass ich mein Umfeld dahingehend beeinflusse. Es war auch mein Bestreben, dieses Gedankengut meiner Tochter mitzugeben.

Insofern wünsche ich allen jungen Menschen, dass sie sich in einer gleichberechtigten Gesellschaft wohl fühlen und ihren Beitrag leisten können, um diese Botschaft voranzubringen.

Ihre Ursula Flade-Ruf

Geschäftsführerin

mip GmbH


Happy International Women's Day!

 

Growing up in the 60s and 70s, the question of equality was not existing for me. At this point a big thank you to my parents! I simply did not think about whether I could take a path of "being a successful working woman" or not, I did it.

But already during my studies, the first reactions appeared and me bright eyed. Not everyone thought that women and men are equal in terms of opportunities, tasks, intellect, career aspirations, and much more.

But I did not let this irritate me. For me it was always clear, that I had to work myself for my opportunities without being influenced by the outside world. That does not work in all areas, but the IT environment offers excellent opportunities for all genders to pursue their vocation.

For this reason, my appeal to young women is: Don't let the statement that - "woman" in an IT profession would be particularly affected with the balancing act of family and career - slow you down. From my own experience, I can say that in this work environment, as in many others, it is possible to manage both. Of course, this requires the cooperation of your partner, but girls, stand your ground! Make it clear for both sides, professionally and privately, what you want, what you can contribute and what you expect.

During the presentations at the German Hackathon #Gleichistgleich, there was a lot of talk about role models and stereotypes and how difficult it is to break them down. We know nothing works instantly and the images that are in our heads and have been shaped over generations cannot be turned 180 degrees overnight. But each of us has a responsibility to work on it. Piece by piece - let us go for it!

At mip, we all work together as equals. The guiding principle is respect for our fellow human beings - regardless of gender, skin color, religion, or sexual orientation. This is a special concern for me and my husband and I am sure that my team feels the same way. My history is an expression of this. I am aware that I cannot change the big picture, but I take every opportunity to influence my environment in that direction. It was also my endeavor to pass on this way of thinking to my daughter.

In this respect, I wish all young people that they feel comfortable in an equal society to make their contribution to advance this message.

Ursula Flade-Ruf

Founder and manager of mip GmbH